Von Leitplanken & Sollfähigkeiten über das Prozessmodell hin zur Referenzarchitektur

 

Was? Wie? Womit? Drei einfache Fragen, mit denen wir klären, was Sie zukünftig in Ihrer Branche tun wollen oder vielleicht auch müssen, wie Sie dies tun wollen und auf welcher (technischen) Basis, also womit. Haben wir die Antworten auf diese Fragen gefunden, müssen wir daraus nur noch die Ziele Ihres Projektes ableiten und können mit der Umsetzung beginnen. 

Da es ganz so einfach dann natürlich auch nicht ist, finden wir die Antworten in drei aufeinander aufbauenden Schritten:

Erstellung Ihrer Sollfähigkeitenlandkarte (WAS?)

Aus Ihren strategischen Leitplanken und aus den Herausforderungen, vor denen Sie oder Ihre Branche zukünftig stehen, leiten wir Ihre Sollfähigkeiten ab. Wir beantworten also die Frage, zu was Sie zukünftig in der Lage sein wollen oder vielleicht auch müssen. Und leiten aus der Summe der Antworten Ihre Sollfähigkeitenlandkarte ab.

Praktisch verdeutlicht am Beispiel des Bereichs Omnichannel könnten hier folgende Sollfähigkeiten für Sie von Relevanz sein:

  • Auftragsmanagement durch zentrale Reservierungen
  • Zentrale Services für alle Kanäle in Echtzeit für Verfügbarkeiten und Bestandsprognosen
  • Zentrale Ablage und Ermittlung von Preisen und Promotions
  • Unterstützung Click & Ship
  • Unterstützung Click & Collect

Entwurf Ihres Prozessmodells (WIE?)

Ihre Sollfähigkeitenlandkarte ist die Basis, auf der wir Ihr Geschäftsprozessmodell entwickeln - uns also mit der Frage beschäftigen, wie genau Sie die benötigten Fähigkeiten aufbauen und wie die dafür notwendigen Prozesse in Ihrem Unternehmen etablieren wollen.

Dies geschieht End-to-end, also auf Basis integrierter Prozessketten. Dabei profitieren Sie von unseren consenso Best Practises - standardisierte, branchenspezifische Geschäftsprozesse, die wir gemeinsam genau da individualisieren, wo es für Sie erforderlich und nutzbringend ist. 

Beispiele für integrierte Prozessketten:

  • Order to Cash (Von der Bestellung bis zum Zahlungseingang)
  • Procure to Pay (Von der Bedarfsmeldung bis zur Rechnungsbearbeitung)
  • Record to Report (Von der Datenextraktion bis zur Aufbereitung von Finanz-
    und Managementberichten)

Ableitung Ihrer Referenzarchitektur (WOMIT?)

Der letzte Schritt ist dann schon recht technisch. Basierend auf Ihrem Prozessmodell entwerfen wir Ihre zukünftige IT Applikationsarchitektur. Dabei greifen wir auf die SAP Best Practises zurück, branchenspezifische Pakete, die bereits standardisierte Businessinhalte wie Szenarien, Prozesse, Bibliotheken, Geschäftsprozessdokumente oder Testfälle enthalten. Inhalt dieser Best Practise-Pakete (Auszug):

  • Systemkonfiguration - Stamm- und Strukturdaten sowie relevantes Prozesscustomizing
  • Ablauf (BPMN2) - Darstellung des Geschäftsprozesses in der Prozessmodellierungsanwendung
  • Testskripts - Vorgehensweise für das Testen des definierten Geschäftsprozesses

Auch hier übernehmen wir die Rolle des "Hüters des Standards". Immer wenn Sie von diesem Standard abweichen wollen, ist es unsere Aufgabe, zu fragen, warum Ihr Unternehmen nicht auf Basis des vorgestellten Best Practise Ansatzes arbeiten kann. Basierend auf dieser Kontroverse erarbeiten wir gemeinsam eine Architektur, die dem Harmonisierungs- und Standardisierungsgedanken genau da folgt, wo es geht und abweicht, wenn Ihre kundenindividuellen Prozesse es erforderlich machen.

 

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